Beratungsstelle für Fragen
rund um die Pädophilie

Sie möchten mit jemandem reden, wissen aber nicht, mit wem: vielleicht können wir helfen.

Wer berät?
Ein Team von erfahrenen freien Beratern. Die meisten sind in helfenden Berufen tätig oder waren es früher. Die Berater wurden sorgfältig geprüft. Sie kommen vorwiegend aus der Schweiz und aus Deutschland.

Wer ist angesprochen?
Alle, die Fragen haben im Zusammenhang mit der Pädophilie und die einen vorurteilsfreien, kompetenten Gesprächspartner suchen.

Beispielsweise Menschen, die sich zu Kindern und Jugendlichen hingezogen fühlen (oder vermuten, es könnte so sein). Aber auch Eltern, Freunde, Kollegen oder Vereinsverantwortliche. Unabhängig von Alter und Geschlecht.

Einige Ausschnitte aus Anfragen:

  • "Liebes ITP-Team, ich habe den Verdacht, dass ich vielleicht zur Pädophilie neige. Ich wollte mich hier einfach mal melden und mir irgendwie Hilfe suchen."
  • "Liebe ITP, diese Mail zu schreiben fällt mir ausserordentlich schwer, aber das Thema ist für mich ein Riesenproblem geworden und ich komme einfach nicht mehr klar mit meinem Leben."
  • "Hallo. Wir haben auf dem Computer unseres Sohnes Jungenbilder gefunden. Wir wissen jetzt nicht weiter. Wir brauchen dringend Hilfe, wissen aber nicht an wen wir uns wenden können."
  • "Hallo ITP-Team. Ich habe eben erfahren, dass mein Bruder pädophil ist. Ich bin interessiert daran, wie ich ihm helfen kann."

Wie läuft die Beratung ab?
Nehmen Sie per E-Mail Kontakt mit uns auf: ITP-beratung@safe-mail.net. Wenn Sie möchten, beschreiben Sie kurz, was Sie beschäftigt (vereinfacht die Suche nach einem passenden Berater). Sie können aber auch einfach nur schreiben, dass Sie eine Beratung wünschen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen und stellen Kontakt zu einem unserer Berater her.

Hinweis: Sollten Sie nicht innerhalb einer Woche von uns hören, schreiben Sie uns bitte erneut an – es kommt gelegentlich vor, dass uns Nachrichten nicht erreichen. Der Grund: Wir nutzen eine aussereuropäische E-Mail-Adresse, aus Sicherheitsgründen. Danke für Ihr Verständnis.

Worüber Sie mit Ihrem persönlichen Berater sprechen, wie oft Sie sprechen und wie Sie in Kontakt stehen (ob per E-Mail, Telefon, Skype oder ob Sie sich persönlich treffen): Das bestimmen Sie. Spüren Sie, dass Sie sich mit Ihrem Berater nicht gut verstehen, teilen Sie uns das bitte mit. Wir versuchen dann, jemand Passenderes zu finden.

Unsere Berater begleiten die Ratsuchenden gerne auch über längere Zeit. Eine vertiefte therapeutische Aufarbeitung offener Fragen ist im Rahmen unserer Beratungen aber meist nicht möglich. Auf Wunsch helfen die Berater, einen Therapeuten bei Ihnen in der Nähe zu finden.

Wieviel kostet die Beratung?
Unsere Berater arbeiten ehrenamtlich, die Beratung ist kostenlos. Als freie Beratungsstelle erhalten wir keine staatlichen oder sonstigen Förderbeiträge; die laufenden Kosten werden gedeckt durch freiwilige Spenden.

Wie steht's mit der Sicherheit?
ITP sichert Vertraulichkeit zu und bewahrt Ihre Nachrichten verschlüsselt auf. Was Sie tun können:

  • Schreiben uns nicht unter Ihrem richtigen Namen, sondern unter einem Fantasienamen.
  • Verwenden Sie einen aussereuropäischen E-Mail-Dienst, bei dem Sie über eine gesicherte Website E-Mails senden und empfangen können. Beispielsweise Rediff (Indien) oder SafeMail (Israel). Beide empfohlenen Dienste lassen sich gratis nutzen – und anonym: Sie können sich unter einem beliebigen Namen anmelden und müssen keine bereits bestehende E-Mail-Adresse hinterlegen.

ITP steht in keinerlei Kontakt mit Strafverfolgungs- oder anderen Behörden und ist auch nicht verpflichtet dazu: Bei ITP handelt es sich um ein privates Engagement.

Wie entstand die Beratungsstelle?
Die ganze Geschichte finden Sie hier.

1994 gründete eine Gruppe rund um die Schweizerin Sylvia Tanner eine Beratungsstelle für Pädophile – mit dem Ziel, "pädophilen Männern Hilfe zum psychischen Überleben zu bieten" und auch Beteiligte in deren Umfeld zu beraten. Im Herbst 2010, nach über tausend Beratungen, verstarb Sylvia Tanner. Seither arbeitet ITP mit einem Team freischaffender Berater zusammen.

Sie möchten sich vielleicht melden, zögern aber noch?
Dann sind Sie in guter Gesellschaft: Viele Ratsuchende berichten uns, dass sie lange brauchten, um die Kraft zu finden fürs Kontaktaufnehmen (und dass sie froh waren, es geschafft zu haben – weil ihnen geholfen wurde).

Wir können Ihnen diesen Schritt nicht abnehmen, aber mit folgenden Hinweisen möglicherweise leichter machen: Unsere Berater haben Verständnis für Unsicherheiten und viel Erfahrung im feinfühligen Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ihre Kontaktaufnahme verpflichtet Sie sich zu nichts, Sie können die Beratung jederzeit unterbrechen oder abbrechen. Ohne Angabe von Gründen.

Bieten Sie auch Hand bei wissenschaftlichen Fragestellungen?
Wir haben auch Berater mit wissenschaftlichem Hintergrund im Team und vermitteln gerne Kontakt, so Kapazität vorhanden.

Ihre Frage ist hier nicht aufgeführt?
Schreiben Sie uns bitte an ITP-beratung@safe-mail.net, wir antworten gerne.

Kontaktaufnahme
Sie erreichen uns unter folgender E-Mail-Adresse: ITP-beratung@safe-mail.net. Wir antworten in der Regel innerhalb weniger Tage.

Zur Beratungsstelle
ITP als spezialisiertes Beratungsangebot (von Dipl. Psychologe Peter Näf). Die Geschichte hinter ITP. Einblick in die Beratungspraxis.

Weitere Anlaufstellen

Arbeitsgemeinschaft Pädophilie Düsseldorf Beratung und Selbsthilfegruppe

jungsforum.net Öffentliches Internetforum

Dipl. Psych. M. Griesemer bietet unter Anderem eine psychologische Abklärung (kostenpflichtig). Hilfe auch bei sadistischen Zwangsfantasien.

Claus Pinkerneil (Rechtsanwalt, Berlin und München) bietet vorurteilsfreie Beratung.

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