Suche auf ITP
ITP Themen
ITP Spezial
Dipl.-Psych. M. Griesemer.
Sammlung aller Arbeiten
weiter
Hinweise zu ITP-arcados
Die Texte auf ITP-arcados stammen von verschiedenen Autoren mit teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Pädophilie.
ITP-arcados verfolgt keine politischen Ziele. Vielmehr geht es darum mündigen Menschen neben den Mainstreammedien eine unabhängige und objektive Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.
Das Copyright und die Verantwortlichkeit für jeden Text bleibt beim jeweiligen Autor.
Spenden
Mit Spenden an ITP-arcados helfen Sie mit die Beratungsstelle und diese Seiten zu finanzieren. Auch kleine Beiträge werden dankbar angenommen.
Dipl. Psychologe, Frankfurt am Main
Büro für Forensik, Prognostik und Entwicklungspsychologische Intervention (F.P.E.)
http://www.fpe-griesemer.de/
Ich bin Diplom-Psychologe M. Griesemer. Seit längerem befasse ich mich mit Fragen der psychosexuellen Hirnreifung, der Verursachung und Konsolidierung der sexuellen Orientierung des Erwachsenenalters. In diesem Zusammenhang bin ich auch auf das Phänomen Pädophile aufmerksam geworden. Davon, das Phänomen als Synonym für alle möglichen Sexualsataneien an Kindern zu handeln oder eine klinische Problematik respektive tragische Entwicklungsabweichung mit soziologischen Schablonen zu erklären ("neokapitalistische Ausbeutungserscheinung", um sich greifendes sittliches Degenerationsphänomen etc.), halte ich aufgrund der gewonnenen Einblicke nicht viel.
Für mich ist es inzwischen die Legasthenie der psychosexuellen Kindesentwicklung ("psychic blindness" für die sekundären Geschlechtsmerkmale des erwachsenen Wahlgeschlechts). Gesellschaftlichen Hass, der sich gegen diese Menschen richtet und sich neuerdings offenbar über die Metapher "sexuellen Kindesmissbrauchs" und entsprechende Schutzabsichten rationalisiert, muss ich als Psychologe als die Verfolgung von Menschen mit einer (definierten) seelischen Entwicklungsstörung begreifen. Entwicklungsstörung verstehe ich in dem Sinn, dass das nichts über den Wert einer Person und ihrer Beziehungen aussagt.
Sexuelle Gewalt, rigorose und unempathische Ausnutzung kindlichen Vertrauens zu sexuellen Zwecken stehen auf einem anderen Blatt. Ich unterscheide sehr deutlich zwischen dem psychologischen und anthropologischen Phänomen "Pädophile" und der sexuellen Gewalttat, Überrumpelung oder Ausnutzung. Ich bin vor diesem Hintergrund mit meinem Wissen und meinem Tun daher für jeden da, dem in dieser Hinsicht Unrecht getan wird oder der sich nach verantwortlicher Hilfe umschaut. Im Gesamtkonfliktfeld des Themas betrifft das pädophile Erwachsene ebenso wie Juristen auf der Suche nach Orientierung, Kinder und involvierte Familien bei ihrer Suche nach Antworten und Entscheidungshilfen. Es ist nicht des Psychologen Amt, gegen Menschen mit einer seelischen Störung zu agieren oder ihre existenzielle Vernichtung durch einseitige Forderungen nach rigoroser Strafverfolgung zu betreiben, nur weil das im Augenblick eine gewisse Mode zu sein scheint. Berufsethisch verwahre ich mich dagegen ausdrücklich.
Im Übrigen hat eine unangemessene Rigorosität des juristischen Umgangs in diesem Zusammenhang inzwischen scheinbar nicht nur betroffene Erwachsene, sondern auch unzählige Kinder - als oft nur funktionalisierte Opferzeugen z.B. - durch Missachtung ihres realen Erlebens und Bewertens zum Opfer gemacht, wo aussergerichtliche Lösungen die verhältnismässige Methode der Wahl gewesen wären. Ich selbst - dies ist ein persönlicher Hintergrund für mein Engagement - bin im Zuge meiner Recherchen auf den Suizidversuch eines vierzehnjährigen Opferzeugen im Anschluss an die Verurteilung eines gemochten Menschen gestossen sowie auf den vollzogenen Selbstmord eines 24-jährigen pädophilen jungen Mannes, der die Scham nicht ertrug. Seine Veranlagung hatte er offenbar nie umgesetzt. Aufgrund dieser unorthodoxen Einblicke möchte ich in meinem Beruf gerne zu jenen Vertretern meiner Zunft gehören, die den psychologischen Berufsethos noch bitter ernst nehmen. Zu richten ist nicht unser Amt. In diesem Sinne biete ich jedem Betroffenen oder Interessierten Beratung, Einschätzungen und informelle Hilfe in zugespitzten Lebenskrisen an.
Ich halte es für unmöglich, dass sich die Betroffenen derzeit nicht einmal mehr Psychologen eröffnen können, weil gerade dort von einer fanatisierten Helferszene falsche Signale gesetzt worden sind.
Kontakt zu Michael Griesemer
Michael Griesemer
Dipl Psychologe
Geisenheimer Str. 70
D-60529 Frankfurt a.M.
Mobiltelefon: +49 (0)178 / 18 91 771
Festnetz: +49 069 / 3535 0323
E-Mail: michael_griesemer[at]web.de
Webseite: http://www.fpe-griesemer.de/
Weiterführende Links:
Sammlung aller Arbeiten von Dipl. Psych. M. M. Griesemer auf ITP-Arcados
Aktuell auf ITP
- 30.05.2008
Durch Computerprogramm Hafturlaub gestrichen - Bundesgericht heisst Beschwerde gut
- 24.04.2008
Neue Beratungsstelle für Pädophile in der französischen Schweiz
- 27.01.2008
Zwangsgedanken, pädophil zu sein.
Neuste Beiträge auf ITP