Viel zu jung (Clément), Emmanuelle Bercot.

Marion (Emmanuelle Bercot) ist Mitte Dreissig und verliebt sich in den 13-jährigen Clément.

Marion ist mit Franck zusammen. Und mit Mathieu. Aber eigentlich mit keinem von beiden. Sie genießt ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit, das Leben. Als sie eingeladen wird, den 14. Geburtstag ihres Patensohns Benoît auf dem Land zu feiern, erwacht in ihr das Kind: Mit Benoît und seinen Freunden tobt sie durch den Garten, liefert sich Kissenschlachten und rollt durch den Sand. Die Jungen verehren und bewundern sie - ganz besonders aber der 13-jährige Clément, der seine Augen nicht mehr von ihr lassen kann.

Amüsiert beobachtet Marion seine forschen Annäherungsversuche, wehrt sich jedoch kaum gegen die heftigen Umarmungen des Jungen. Aus Neugier lädt sie ihn schließlich zu einem Wochenende am Meer ein. Zwischen den beiden beginnt ein Spiel der gegenseitigen Verführung, das zunächst Verwirrung stiftet, dann Sehnsucht und Begierde weckt. Es dauert nicht lange, da muss sich die junge Frau eingestehen, dass auch sie sich verliebt hat. Obwohl sie ihre Beziehung versteckt halten müssen, gelingt es den beiden, sich so oft wie möglich zu verabreden. Die Tage vergehen, glücklich. Doch als sich das Paar eine Weile nicht treffen kann, fällt ein erster Schatten über ihr Glück.

Das Wiedersehen mit Clément gestaltet sich schwierig: Der Teenager unternimmt inzwischen wieder mehr mit seinen Klassenkameraden, schaut plötzlich den gleichaltrigen Mädchen hinterher und hat offensichtlich das Interesse an der Geliebten verloren. Marion, die sich am Anfang nur schwer auf diese ungewöhnliche Liebe einlassen konnte, ist es nun, die nicht akzeptieren will, dass ihre Beziehung jäh zerbricht. pz

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