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Interviews / Interviews mit Pädophilen
Lukas: Eigentlich ist es nur so dass ich bei Jungs, in die ich mich verliebt habe, vermehrt gewisse Merkmale feststellen kann - andersherum kann ein Junge, der alle diese Merkmale gleichzeitig besitzt dennoch vollkommen uninteressant für mich sein. Zu diesen Merkmalen zählen: sportliches Aussehen und Bewegen, selbstsicheres Auftreten, Kindlichkeit, Fröhlichkeit, blonde Haare bzw. ein farblicher Haar-Haut Kontrast und v. m.
Merken das ich mich verliebt habe tu ich jedesmal sehr spät. Meist bemerke ich es erst wenn die Gedanken an den Jungen übermässig viel Platz in meinem normalen Tagesablauf einnehmen. Ich denke dann nicht 24 Stunden am Tag an ihn, aber immer wenn ich die Gedanken schweifen lasse kommt mir ER in den Sinn. Desweiteren sind die Verlustgefühle sehr intensiv wenn man einen Jungen zurücklassen muss den man liebt.
Hmm, meistens merken es die Jungs vor mir. Naja, sie sagen nicht: "Hey, kann es sein, dass du in mich verliebt bist?", aber sie suchen meine Nähe. Wenn ich mir dann irgendwann viel später eingestehe, dass ich vielleicht verliebt bin, ändert sich eigentlich nichts. Ich spreche es ihnen gegenüber nicht an, sondern gebe ihnen nur zu verstehen, dass ich ihre Nähe schätze. Die Entscheidung ob sie zu mir kommen oder nicht liegt bei ihnen. Es gibt immer Jungs die Nähe nicht so mögen, andere wiederum mögen sie. Ich verliebe mich genauso in Jungs die keinerlei körperliche Nähe mögen, wie in Jungs die sie mögen.
Man muss sie akzeptieren wie sie sind. Ich habe schon das Gefühl das Jungs sehr genau spüren wenn sie mir viel bedeuten, aber diese Erkenntniss hat eigentlich noch nie eine Veränderung ihres Verhaltens hervorgerufen. Eine Freundschaft darf auch nicht punktuell gesehen werden, sondern muss als ein Prozess betrachtet werden in dem man sich langsam annähert und auch wieder voneinander entfernt.
Vorab ein Denkanstoss an den selbstkritischen Leser: Bitte beobachten Sie mal Ihre eigene emotionale Reaktion auf meine Antwort. Vielleicht stellen Sie ja fest, dass sie evt. dazu neigen diejenigen meiner Aussagen, welche einen Missbrauch nahelegen oder wahrscheinlicher erscheinen lassen, eher glauben "wollen" als gegenteilige Aussagen.
Zur Antwort: Ich würde so formulieren: Ich bin für die Nähe der Jungs offen. Unbewusst suche ich sie vielleicht - das ist per Definition schwer zu widerlegen bzw. zu belegen, dennoch bilde ich mir ein keine bewussten Massnahmen zu ergreifen um körperliche Nähe künstlich über das Mass zu erhöhen welches der Junge mir entgegenbringt.
Die juristische Grenze zu sexuellen Handlungen ist meines Wissens nicht besonders exakt und für Pädophile eine andere als für Nichtpädophile. Genaueres dazu gibt es meines Wissens auf der Seite von ITP. Ich habe keine sexuell motivierten (!) körperlichen Kontakte mit Jungs, wobei ich klarstellen möchte, dass ich die Momente die ich mit dem Jungen habe schon sehr geniesse.
Bsp.: Der Junge springt mir auf den Arm und ich halte ihn. Naturgemäss umfassen meine Hände je nach Situation häufiger seinen unteren Rücken bzw. sein Gesäss. Dass ich derartige Berührungen anders geniesse als ein Nichtpädophiler ist wohl einleuchtend. Ob der Junge dieses auf dem Arm halten anders wahrnimmt als bei anderen Vertrauenspersonen halte ich zumindest für fragwürdig. Wie die juristische Bewertung eines solchen Kontaktes wäre, ist mir nicht bekannt. Wenn man ein wenig daran rumbastelt mit dem Ziel eine sexuelle Handlung zu konstruieren halte ich das für nicht unmöglich.
Mir ist klar, dass dies keine befriedigende Antwort für einen Leser sein mag der die "Kein Kontakt zu Kindern für Pädophile"-Auffassung hat, aber so wie geschildert ist nunmal die/meine Realität.
Hast Du auch erwachsene Freunde oder hast Du nur Freundschaften zu Jungs? Und wie reagieren Erwachsene auf Deine Zuneigung zu Jungs?
Ich habe auch erwachsene Freunde, sogar sehr viel mehr als kleine Freunde (also Jungs). Normalerweise habe ich weniger als eine Handvoll kleiner Freunde, während ich weit über ein Dutzend Erwachsene zu meinem Freundeskreis zähle.
Der Problematik, dass meine erwachsenen Freunde es komisch finden könnten dass ich mich soviel mit Jungs beschäftige versuch ich so gut es geht durch ein wohlorganisiertes Doppelleben aus dem Weg zu gehen, was nicht immer leicht ist. Meine erwachsenen Freunde wissen nicht dass ich pädophil bin, sehr wohl aber, dass ich Kinder gern hab und auch gelegentlich mit Kindern zu tun habe. Dem Klischee des Jugendtrainers mit pädophiler Neigung entspreche ich nicht. Ich bin kein Mitglied in einer Jugendorganisation oder einem Verein. Wenn es doch zu gelegentlichen Zusammentreffen von meinen erwachsenen und kleinen Freunden kommt ist die Reaktion auf erwachsener Seite entweder neutral ignorierend oder positiv im Sinne von "Ach wie lieb du dich um die Kinder kümmerst".
Nur mein bester Kumpel weiss momentan über meine Veranlagung. Er akzeptiert mich so wie ich bin, auch wenn er natürlich nicht begeistert davon ist.
Hmmm, ich denke dass es bei jedem ein bischen anders aussieht. Bei mir sieht es so aus, dass ich so gut es geht beide "Leben" geographisch und zeitlich auseinander halte. Ich versuche meine normalen Freunde, die nicht über mich Bescheid wissen in der Stadt zu treffen, während ich meine kleinen Freunde hier im Vorort oder in umliegenden Dörfern habe. Das ist manchmal recht kompliziert, aber es klappt so ganz gut.
Das kommt ganz darauf an wie ich zu Ihnen stehe. Manchmal bin ich mit den Eltern auch sehr eng befreundet und manchmal auch nicht. Wenn ich bemerke, dass die Eltern Vorbehalte gegen meinen Kontakt zu ihrem Sohn haben, dann ist das eine extrem schlechte Basis um einen Kontakt mit dem Jungen zu halten. Solche Freundschaften kommen meist nicht über ein gewisses Anfangsstadium hinaus. Die bei denen sowohl die Jungs als auch die Eltern Interesse an einem Kontakt haben entwickeln sich meist eher unproblematisch. Ich verstehe mich gut mit den meisten Eltern meiner kleinen Freunde.
Grundsätzlich sind viele Eltern froh wenn sich jemand um ihr Kind bemüht dem sie vertrauen, warum auch nicht? Sie spüren, dass sich das Kind darauf freut mit mir Kontakt zu haben und gelegentlich werden so auch anfängliche Vorbehalte aus dem Weg geräumt.
Mir wurde schon häufiger gesagt das ich eine ausgleichende und beruhigende Wirkung auf die Kinder hätte.
Desweiteren unterhalte ich mich mit den Eltern immer sehr offen über mich und die Kinder, das schafft meiner Erfahrung nach einen klaren offenen Umgang miteinander.
Andererseits gibt es auch Eltern die jeden Kontakt ihres Kindes mit Erwachsenen ablehnen, auch das kommt vor.
Also ohne die Eltern geht nichts. Wenn ich also einen kleinen Freund habe, der mir sehr am Herzen liegt, dann bemühe ich mich sehr wohl mit den Eltern ein gutes Verhältnis zu haben. Wenn ich die Eltern aber nicht mag, dann lass ich den Kontakt dementsprechend sein.
Steuern, kontrollieren, manipulieren die Pädophilen die Freundschaft? Also, wenn ich meine heterosexuellen Freunde beobachte stelle ich fest, dass diese grösstenteils extrem manipulativ sind. Dies gilt im allgemeinen auch nicht als etwas Negatives wenn sie eine/n Frau/Mann für sich erobern möchten. Sie machen ihr/ihm eine Freude indem sie ihr/ihm kleine Geschenke machen, etwas schönes unternehmen und das geben von dem sie annehmen das sie/er es mag.
Natürlich wünsche ich mir von Jungs die ich mag, dass auch sie mich mögen. Ich weiss auch das einige Pädophile ihrem jeweiligen Schwarm gewisse Vorteile einräumen. Dennoch kann man meines Erachtens nur bedingt von Manipulation sprechen. Ab wann beginnt denn Manipulation? Ab einem herzlichen Gespräch? Einer Umarmung? Abends einmal länger aufbleiben? Einmal McDonalds? Oder einem Paar Inline Skates? Ich manipuliere die Jungs die ich mag ganz klar indem ich ihnen zeige dass ich sie mag. Falls es zu näherem Kontakt kommt manipuliere ich sie durch Dinge wie: Sie dürfen das Essen wählen, entscheiden was wir spielen, vorlesen etc.. Dennoch kann sich natürlich immer eine Antipathie ergeben, ob von seiner oder meiner Seite, die dann zu einem auseinanderentwickeln der Freundschaft führt.
Pädophile nehmen sowohl bewusst als auch unbewusst Einfluss auf das Verhalten und die Zuneigung des Kindes, analog zu dem wie das wohl erwachsene Menschen auch tun, wenn sie sich zu jemandem hingezogen fühlen.
Die eigentliche Frage, die hier nur implizit gestellt wurde ist doch: Hat das Kind überhaupt eine Möglichkeit sich dem "Zugriff" eines Pädophilen zu erwehren?
Meine Antwort: Ja - und die Eltern auch.
Ich bin mir sehr wohl bewusst das dies nicht der allgemein verbreiteten Auffassung entspricht.
Diese Meinungsträger sollten jedoch in ihre Meinungsbildung kritisch mit einbeziehen, wieviele Pädophile sie zu diesem Thema schon angesprochen haben und auch inwieweit diese Pädophilen als representativ gewertet werden können. Durch die Vorauswahl von Pädophilen als Gesprächspartner, die schon Justizkontakt hatten, wird eine gravierende Selektion getroffen. Wer käme schon auf die Idee ein allgemeines Profil von Verkehrsteilnehmern alleinig anhand der Aussagen von justizbekannten Verkehrssündern zu erstellen? Ich hatte bisher Kontakt zu ca. 30 Pädophilen von denen meines Wissens(!) zwei schon mal Justizkontakt hatten und einer davon juristische Konsequenzen zu tragen hatte.
Grundsätzlich halte ich es für richtig, das sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern sanktioniert sind. Ich denke, dass die Gefahr eines Schadens bei Kindern steigen würde, wenn man der unter einigen Pädophilen durchaus populären Forderung nach totaler Freigabe der Schutzaltersgrenze für sexuelle Kontakte nachkommen würde.
Allerdings bin ich der Auffassung das das Sexualstrafrecht in Deutschland und meines Wissens auch in der Schweiz ein gravierendes Defizit aufweist: Es berücksichtigt das subjektive Erleben des Kindes in der späteren richterlichen Beurteilung des sexuellen Kontaktes nur äusserst unzureichend. Nach den letzten Reformen in Deutschland hat der beurteilende Richter resp. Richterin kaum noch Ermessensspielräume.
Dass intime Kontakte, die erwiesener Massen (soll heissen selbst nach medizinischen/fachpsychologischen Gutachten) keine, bzw. nur angenommene negative Folgen für das Kind haben grundsätzlich genauso be-(ver)urteilt werden wie solche, die mit Aggression und direkten eindeutigen körperlichen und psychischen Schäden einhergehen, halte ich für den falschen Ansatz. Er führt zur Tabuisierung des Themenfeldes und damit für die Kinder, welche derartige Kontakte haben, zu einem enormen Druck. Über diesen Gedankenansatz kann man jetzt wohl lange Überlegungen anstellen, ob des gegebenen Rahmens belasse ich es bei diesem Überlegungsansatz.
Besonders bemerkenswert sehe ich in diesem Zusammenhang, dass bemerkenswert viele der Menschen, die sich für den (Kinder-)Opferschutz stark machen, gleichzeitig dafür plädieren, das Strafmass auch für minimal (bzw. gar nicht?) schädigende sexuelle Kontakte auf eine Stufe mit gewaltätigen, direkt schädigenden Kontakten anzusiedeln.
Dies erweckt bei mir den Eindruck als ob es hier weniger um das Abwenden von Schaden beim Kind, als viel mehr um das pauschale Abstrafen einer grundsätzlich verachteten Verhaltensweise geht, manchmal drängt sich sogar der Eindruck eines "Rache nehmens" (für was?) bei einigen der Diskutanten auf.
Allerdings bin ich mir bewusst darüber, dass jeder Gesetzesmacher (Politiker), der sich für eine individuelle Schadensanalyse einsetzt, mit extremem Gegenwind der Bevölkerung rechnen muss. Daher rechne ich persönlich nicht mit einer Änderung der Gesetzgebung im oben genannten Sinne in dieser Generation.
Ja, ich war schon einige Male im Grenzbereich dessen was strafrechtlich relevant sein könnte. Ich bin mir nicht sicher wie ein Gericht das bewerten würde, aber ich kann moralisch alles das was ich getan habe vor meinem Gewissen verantworten. Ich bin mir sicher dass ich keinen direkten oder indirekten Schaden verursacht habe und auch die Herstellung von pornografischem Material nicht unterstützt habe. Anmerken möchte ich, dass es sich bei diesen Ereignissen im Wesentlichen um den Bereich der Beschaffung evt. strafrechtlich relevanten Bildmaterials handelt. Mit Jungs gab es äusserst selten Situationen die strafrechtliche Relevanz haben könnten.
Thema Kinderpornographie, wie stehe ich dazu? Ich habe an mir selbst zwei etwas gegenläufige Beobachtungen gemacht. Beide sind aus einem Zeitraum von ca. 4 Monaten der inzwischen bereits 5 Jahre zurückliegt. In diesem Zeitraum begann ich meine ersten Schritte im Internet und stiess auch relativ schnell auf Darstellungen von Kindern, die mir gefielen. Als ich mich vermehrt um derartige Bilder bemühte, anfangs handelte es sich um vollkommen normale Bilder von Kindern in Badehosen und ähnlichem, hatte ich recht bald raus mir auf Tauschbörsen im Netz auch Bilder von unbekleideten Kindern zusammenzusuchen.
Nun zu den beiden Beobachtungen:
1. während mir das Bildmaterial zur Verfügung stand hatte ich sehr viel weniger das Bedürfnis nach Nähe zu Kindern in meiner realen Umgebung.
2. in der letzten Woche des besagten Zeitraumes kam es zu einer gewissen Eskalation meiner selbst. Eher zufällig stolperte ich über eindeutig sexuelle Darstellungen mit Kindern. Diese gefielen mir sehr und ich suchte nach weiteren, die ich auch fand. Nachdem ich zwei oder drei Tage gesammelt hatte, wurde mir plötzlich bewusst, dass in einigen Darstellungen den Kindern eindeutig Schaden zugefügt wurde. Als ich nun plötzlich anfing darüber nachzudenken (im Nachhinein natürlich viel zu spät) war ich schockiert. Ich löschte alle Bilder auf denen Kinder nackt und/oder in sexuellen Posen dargestellt waren, auch solche, die nicht mit einem Schaden für die Kinder verbunden schienen und habe mir seitdem keinerlei derartigen Bilder mehr beschafft. Zu keinem Zeitpunkt habe ich je Geld oder andere Dinge ausser meiner Zeit mit dem Ziel investiert an Bilder von Kindern zu gelangen.
Aufgrund dieser beiden Beobachtungen bin ich für mich persönlich zu dem Schluss gekommen das ich keine Bilder mit sexuellen Darstellungen von Kindern besitzen möchte. Der reale Kontakt mit Kindern ist mir emotional viel zu wertvoll als das ich ihn auf eine derartige Sexualisierung reduzieren möchte.
Thema ist Kinderpornographie gut oder schlecht?
Ich hab wie dargelegt meine Entscheidung getroffen, aber die Einteilung gut oder schlecht kommt darauf an was man betrachtet. Das Argument Kinder würden durch jede Art von Aufnahme, die sie nackt darstellt grundsätzlich und automatisch geschädigt, muss, denke ich, nicht ernsthaft diskutiert werden.
Dass sexuelle Handlungen von/an/mit Kindern für diese sehr schädlich sind, wird von der Mehrheit der Bevölkerung grundsätzlich angenommen. Leider gibt es auch viele schreckliche Bilder, die von grausamen Taten an Kindern zeugen, aber führt diese berechtigte emotionale Empörung über derart abscheuliche Taten nicht zu einer ungerechtfertigten Pauschalisierung? Führt die Existenz von verwerflichem Material wirklich grundsätzlich dazu dass jedes Bild welches sexuelle Handlungen von/mit Kindern oder auch "nur" Nackheit zeigt deshalb zu Schaden beim entsprechenden Kind? Wenn dem so ist, sollte doch eigentlich nichts gegen eine unvoreingenommene objektive wissenschaftliche Analyse des Schadens von sexuellen Kontakten von/mit Kindern sprechen. Dennoch gibt es grosse Widerstände gegen derartige Ambitionen. In den USA schaltete sich vor nicht allzu langer Zeit sogar die Regierung ein, um eine wissenschaftliche Studie mit dementsprechendem Thema aber unerwünschtem Ergebnis rundweg für nichtig zu erklären und zu verbieten.
Für den Pädophilen bietet Bildmaterial von Kindern bestimmt die Möglichkeit sein Sexualleben ein klein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Über die Vermutung ob durch den Konsum derartigen Materials die Pädophilen im allgemeinen eher "Dampf ablassen" können (soll heissen das derartiges Material eine Art Ventilfunktion erfüllen kann) oder doch eher zum Nachahmen in der Realität verleitet werden, kann als Einzelperson wohl nur spekuliert werden. Von mir selbst kann ich sagen, dass ich nie das Bedürfnis hatte gesehenes in der realen Welt umzusetzen.
Ich bin der Auffassung das es wünschenswert ist, dass diese beiden Thesen mal wissenschaftlich untersucht würden.
Ausser Frage steht, dass der Besitz von KP den Pädophilen der erheblichen Gefahr einer Strafverfolgung aussetzt. In diesem Sinne ist KP mit Sicherheit schlecht.
Wie könnte denn in meinen Augen eine Lösung aussehen?
Falls es sich als zutreffend herausstellen sollte, dass erstens kein Aufforderungscharakter von derartigem Material ausgeht und dass man zweitens differenzieren muss wie Bilder/Filme von Kindern entstehen um eine Aussage über ihre schädigende Wirkung treffen zu können, soll heissen nicht immer und automatisch in jedem Falle die Darstellung eines unbekleideten Kindes bei diesem Kind Schaden verursacht (bei vielen Pädophilen und auch einigen Nichtpädophilen ist diese Ansicht populär), dann muss es wohl so etwas wie eine individuelle Prüfung einer jeden Aufnahme geben um festzulegen ob die Herstellung dieses Bildmaterials jetzt mit einem Schaden für das Kind einherging.
Für nicht vertretbar halte ich die Idee ein strenges Reglement aufzustellen unter dessen Beachtung die Herstellung derartigen Materials gestattet wäre.
Für eher vorstellbar halte ich hingegen Folgendes: Da es schon eine Menge z.T. historisches Material gibt, wäre es doch theoretisch denkbar bei bestimmten Bildern eine intensive Untersuchung bei den inzwischen erwachsenen dargestellten Personen auf evt. Schäden zu machen. Falls ein Katalog von strengen Auflagen erfüllt wird (Kein Schaden feststellbar, Person ist mit der Veröffentlichung einverstanden etc.) könnte man bestimmte Aufnahmen unter einer Art "Gütesiegel" zum straffreien Besitz freigeben. Man könnte also eine Art "Positiv-Liste" erstellen, beim immer wieder medial ausgerufenen Millardenschwerem illegalem Markt für Kinderpornographie wäre dies eine moralisch gangbare Gegenmassnahme. Unter staatlicher Führung könnte sich, falls besagter Millarden schwerer Markt tatsächlich besteht, sogar eine lukrative Finanzquelle für den Staat entwickeln.
Aus Gesprächen mit anderen Pädophilen weiss ich dass viele die Beziehungen zu den ehemals kleinen Freunden lange über das Alter hinaus gehen in dem die Kinder für die Pädophilen besonders interessant sind, solange keine triftigen Gründe dagegen sprechen wie Umzug des Pädophilen, resp des Kindes oder Auseinanderentwicklung der Beziehung oder auch abrupter Abbruch der Beziehung. Leider hatte ich bisher nur in 2 Fällen die Möglichkeit die Kinder über längere Zeit begleiten zu dürfen, da ich bisher aus beruflichen Gründen häufiger den Wohnsitz wechsle. Dennoch bin ich der festen Überzeugung das ich, sobald eine gewisse Sesshaftigkeit in meinem Leben einsetzt, ich auch die Möglichkeit haben darf Kinder bis weit in das Erwachsenenalter hinein zu begleiten.
Auf jeden Fall werde ich auch in 10, 20, 40 Jahren das Bedürfnis haben Freundschaften zu Kindern einzugehen. Inwiefern sich das dann umsetzen lässt wäre zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation.
© ITP-pe 2006
Dieses Interview entstand zwischen Oktober und Dezember 2006. Weitere Fragen und Meinungen sind ausdrücklich erwünscht. Nutzen Sie dazu bitte unser
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