Suche auf ITP

Google Custom Search

ITP Themen

Start Start

Einstieg Einstieg / Sitemap

Beratung Beratungsangebot

Aktuelle Beiträge Definitionen

Aktuelle Beiträge Aktuelle Beiträge

Archiv Archiv

Interviews Interviews

Wissenschaft Wissenschaft

Justiz Justiz

Literatur Literatur und Filme

Wortmeldungen Wortmeldungen

France Articles en français

English Article in English

ITP Intern

Impressum Impressum

Kontakt Kontakt

Meinung Ihre Meinung

Mitarbeit Mitarbeit bei ITP

Unterstützung ITP unterstützen

Benachrichtigungs-Mail ITP Newsletter

ITP Spezial

Dipl.-Psych. M. Griesemer.
Sammlung aller Arbeiten
weiter

ITP Empfehlung

Kinderpornographie und Internet

Korinna Kuhnen

Kinder-pornographie und Internet

Beschreibung

ITP Verweise

DGFS

WHK / Gigi

DGSS

MAHMic

GSW

 

Hinweise zu ITP-arcados

Die Texte auf ITP-arcados stammen von verschiedenen Autoren mit teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Pädophilie.

ITP-arcados verfolgt keine politischen Ziele. Vielmehr geht es darum mündigen Menschen neben den Mainstreammedien eine unabhängige und objektive Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.

Das Copyright und die Verantwortlichkeit für jeden Text bleibt beim jeweiligen Autor.

Spenden

Mit Spenden an ITP-arcados helfen Sie mit die Beratungsstelle und diese Seiten zu finanzieren. Auch kleine Beiträge werden dankbar angenommen.

Grafikcounter kostenlose counter

Justiz

Das Schicksal eines verwahrten Pädophilen

Der Fall Peter K.

Ein Insasse einer Strafanstalt schickt der Weltwoche folgenden Brief:

«Ich bin hier schon vielen traurigen Schicksalen begegnet aber der Fall meines Mithäftlings Peter K. ist eine menschliche Tragödie. Es vergeht kein Tag, ohne dass er gedemütigt oder schikaniert wird. Er ist zu alt und körperlich zu schwach sowie vom Charakter her leider auch zu gutmütig, um sich wehren zu können. Die Aufseher sehen und hören oft weg, wenn ihm etwas passiert oder gesagt wird: 'Bisch noni verreckt, Chindlificker?' oder 'Ich schlo di z Tod, du Sauhund!'. Als 'Kinderschänder' ist er auf der untersten Stufe der Hierarchie, menschlicher Abschaum, mit dem man machen kann, was man will. Von Mitinsassen wird er deshalb oft geschlagen. Damit er dabei weniger Schmerzen spürt, trägt er immer drei Pullover, sogar im Sommer. Ich glaube nicht, dass Peter K. unter diesen Umständen resozialisiert oder therapiert werden kann. Das Gegenteil ist der Fall: Der 'soziale Filter' wird für ihn im Zuchthaus mit jedem Jahr grösser, bis hin zur vollständigen zwischenmenschlichen Isolation. Ich fürchte, er wird total vereinsamen oder eines Tages totgeschlagen.»

Mit den einleitenden Worten: "Er war eine Gefahr für Kinder, ist er es noch?" berichtet die Weltwoche über das Leben von Peter K. Es ist ein erschütternder Bericht. Und der Autor, Peter Holenstein, ist nicht der einzige der sich fragt: "Ist das noch Recht?"

Seit 14 Jahren sitzt Peter K., heute 70, für Sexualdelikte, die nach wenigen Monaten gebüsst gewesen wären. Doch Psychiater sind sich uneins, ob er therapierbar ist. Und deshalb bleibt er in Verwahrung.

Die Straftaten von Peter K. waren folgende:

Peter K. liess es zu Situationen kommen, wo er mit sechs- bis zwölfjährigen Kindern zu "Doktorspielen" kam. Die Kinder kannte er jeweils und sie waren ihm jeweils auch sehr zugetan. So zeigte er einem Zwölfjährigen den Gebrauch eines Präservativs - statt an einer Banane (wie es in der Schule oft gemacht wird) "am lebenden Objekt". Ein Mädchen klärte er anhand von Bildern und Aufklärungsbüchern über den Geschlechtsverkehr und die Menstruation auf. Er liess es auch zu, dass er sich fesseln liess und ihm die Kinder die Hosen runterzogen um sein Glied anzuschauen.

Alle seine Delikte spielten sich in diesem Rahmen ab. Es ist nicht bekannt, ob es Opfer von Peter K. gibt, die sich auch wirklich als Opfer von Peter K. sehen, bzw einen Schaden durch Peter K. erlitten haben.

Der Bericht der Weltwoche geht detailiert durch die verschiedenen psychologischen Gutachten und durch die Gerichtsakten. Zum Schluss des ohnehin schon sehr lesenwerten Berichts, macht der Autor, noch auf einen weiteren unglaublichen Umstand aufmerksam, der in den kommenden Jahren noch bei mancher Gemeinde in der Schweiz zu Kopfzerbrechen führen wird:

"Inzwischen ist Peter K. aus Lenzburg in die als moderat geltende Bündner Strafanstalt Realta versetzt worden. Den Ausschlag dafür gaben weniger humanitäre als pekuniäre Gründe. Bislang musste nämlich die kleine Gemeinde Cumbel, in der K. seinen letzten Wohnsitz hatte, für die Kosten seiner Verwahrung in den ausserkantonalen Zuchthäusern aufkommen. Rudolf Caduff, der Gemeindeschreiber: «Der Mann hat uns bis zu seiner Versetzung in den Kanton Graubünden rund eine Million Franken gekostet, was für unsere schwache Gemeindekasse eine enorme finanzielle Belastung darstellte.»"

© Weltwoche / ITP-pe 2006 | Quelle: www.weltwoche.ch 26/06

Weiterführende Links:

Link «Einmal drin, für immer drin» (Beobachter 20/06) Autor: Dominique Strebel

Das Volk und die Medien kennen keine Gnade: Unter dem Druck der öffentlichen Meinung werden Verwahrte bis ans Lebensende weggesperrt - selbst wenn sie längst keine Gefahr mehr für die Gesellschaft sind.

Aktuell auf ITP

- 30.05.2008

Durch Computerprogramm Hafturlaub gestrichen - Bundesgericht heisst Beschwerde gut

- 24.04.2008

Neue Beratungsstelle für Pädophile in der französischen Schweiz

- 27.01.2008

Zwangsgedanken, pädophil zu sein.


Neuste Beiträge auf ITP

Pädagogin berichtet über kindliche Sexualität und rät Kinder bei Entdeckungen nicht zu behindern. Rechtspopulisten sind zutiefst geschockt.
weiter
Ergänzungen und Hinweise zu einem Bericht im Magazin «DATUM». Dem neuen Magazin für den "anspruchsvollen Leser".
weiter
In der neuen Rubrik Definitionen versuchen wir die verschiedenen Begriffe zum Thema Pädophilie klarer zu bestimmen und voneinender abzugrenzen.
weiter
Endlich erkennt man auch in der Schweiz, dass aktive Prävention im Vergleich zur juristischen Aufarbeitung die effektivere Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch ist.
[Achtung: Fehlinformation durch diverse Schweizer Medien.]
weiter
Das mysteriöse Verschwinden eines drei Jahre alten Mädchens. Die Eltern setzen voll auf die Medien. Bei allem Mitgefühl und Verständnis eine äusserst gefährliche Strategie.
weiter
Chronik der Schlagzeilen
Kindergärterinnen entführen Kinder, damit diese von Männern in Teufelkostümen vergewaltigt werden können. Gefilmt wurde dann auch noch. Die Filme wurden anschliessend im Internet verkauft. Oder war alles gar nicht so?
weiter
Ein Missbrauchsprozess in Österreich gibt zu denken. Eine 42-jährige Frau wird wegen schwerem sexuellen Missbrauch verurteilt. Statt die offensive Annährungsversuche eines 12-jährigen Knaben mit physischer Gewalt Einhalt zu gebieten, hatte sie Sex mit ihm.
weiter
Eine Exklusiv-Story bei der BILD-Zeitung und die wahre Geschichte dahinter. Eine Dokumentation wie gerade in Boulevardmedien mit dem Thema "Kindesmissbrauch" wissentlich und mit Kalkül ein Klima von Angst und Wut erzeugt wird.
weiter