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Aktuelle Beiträge / Archiv / Pädophilie

Glühende Knabenverehrung auf der einen Seite, andererseits selbstquälerische Bespiegelung der eigenen sexuellen Neigung: In den Aufzeichnungen des Päderasten Uwe Kroll, die dieser in einem frühen Stadium seines pädophilen Coming-out und in grösster Isolation verfasste, kommen beide Aspekte deutlich zum Ausdruck.
Für mich sind Knabe und Jüngling die schönsten Erscheinungsformen menschlicher Wesensart und Gestalt überhaupt.
Daher sind sie Objekte meiner Sehnsucht. Es ist ein natürlicher
Drang von so elementarer Gewalt, die keinen Widerspruch duldet.
Einen Knaben mit lebendigem Herzen in der Brust nach scheinbar oder tatsächlich "blutleeren" Jahren zu umarmen und zu lieben ist so gross, dass dies kaum widernatürlich sein kann.
Das heiter-melancholische Wesen und kindliche Gemüt eines Knaben, das liebe Milchgesicht, der Mund, die Augen, das Haar, der zart-samtene Schmelz der unbehaarten Knabenhaut, die grazile Gestalt, die warme glatte Brust, die schmalen Hüften, die feingliedrigen Arme und Hände, die schlanken Beine und Schenkel, der weiche und schöne Knabenpopo und das noch mehr knospenhafte Genital - dies alles übt auf mich einen ganz einzigartigen, unvergleichlichen, durch nichts zu ersetzenden Reiz aus.
Auch scheint es mir nicht ungefährlich, niemals Ja zu sich zu sagen, stets sich selber zu verurteilen, zu verwerfen, zu zerfleischen, wie ich es bisher getan habe und glaubte, tun zu müssen.
Andererseits befürchte ich manchmal, es könnte sich tatsächlich um ein Stehenbleiben in einer gewissen Phase der Pubertät handeln. Dann finde ich es lächerlich, infantil und komisch.
Auch quält mich die Sinnlosigkeit des Triebes in Bezug auf die Fortpflanzung und die Aussicht, niemals eigene Kinder zu haben.
Oder es erscheint mir wie eine irrationale Jagd nach einer unwiederbringlich vergangenen, vermeintlich oder aber tatsächlich verpassten Knaben- und Jugendzeit.
Wie die Jagd nach einer grossen Illusion, wie die Sehnsucht nach seelischer und körperlicher Vollkommenheit, ausgerichtet an einem ganz bestimmten ästhetischen Ideal.
Auch denke ich dann, dass diese Liebe eben doch nur allenfalls eine Art minderwertige Schwester der grossen Liebe, der Frauenliebe, sein könne. Verzweifeln macht mich auch die Aussicht, dass eine solche Liebe in der Regel unerwidert bleiben muss, d.h. eine unglückliche sein wird.
Daher wird die Versuchung oder vielleicht sogar eine Art Zwang, sich immer wieder in die Arme der Prostitution zu werfen, stets sehr gross bleiben. Und dies wiederum scheint mir den Charakter einer Sucht annehmen zu können.
Auch quält mich das Gefühl, sich Liebe kaufen zu müssen, die ihrer Natur nach eben doch nicht käuflich ist. Ausserdem sind mir die Schicksale der Jungen nicht gleichgültig und daher eine ständige Belastung. Ich kann keinen von ihnen vergessen.
Die Gefahr des totalen finanziellen Ruins ist beständig. Es tun sich Abgründe auf, die bisher nicht zu existieren schienen.
Andererseits habe ich wieder das Gefühl, dass die Päderastie, wenn schon nicht rechtens, so doch kein Unrecht ist. Wäre dies der Fall, dann müssten die edlen Griechen ein gewissenloses Pack egoistischer Knabenschänder gewesen sein, da bei ihnen diese Liebe nicht nur öffentliche Duldung, sondern zuzeiten sogar Heiligung erfuhr, und es für einen Knaben eine Schande war, keinen Liebhaber zu besitzen. (...)
In mir gewinnen zunehmend Druck, Angst, Wut, Zorn, Hader und Hass, Depressionen, Verzweiflung, Resignation, Bitterkeit und Neid die Oberhand.
Ich verstehe das Leben oft einfach nicht mehr. Ich habe das Gefühl, meine Jugend völlig sinn- und nutzlos hinterm Schreibtisch verbraten zu haben. Die Jugend oft eine einzige Wunde, die Vergangenheit ein Gefängnis. Die Sehnsucht, wenigstens noch ein bisschen Jugend zu leben, übergross.
Die über zehnjährige totale sexuelle Unterdrückung durch Gesellschaft, Milieu und Über-Ich, die Selbstverurteilung und Selbstzerknirschung, das viele Asthma, die Isolation, die vielen Ängste und Einsamkeiten, die Kontaktarmut.
Das Gefühl, es nicht mehr im eigenen Körper auszuhalten. Ich schäme und geniere mich meiner Fettleibigkeit und der Körperbehaarung wegen und fühle mich unfrei und uralt.
Der Anblick all der schönen und netten Jungen und heissen, superheissen und heissesten Typen macht mich innerlich wahnsinnig, toll und wild.
Die heisse Sehnsucht nach intimer Zweisamkeit mit einem Knaben ist beständig.
Das Angewiesensein auf die Prostitution bitter.
Das Gefühl, unschuldig schuldig zu werden, furchtbar.
© ITP-pa
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