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Dipl.-Psych. M. Griesemer.
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Aktuelle Beiträge / Archiv / Medien
Jahrelang prägte eine beispiellose Skandalisierung die Berichterstattung zu allem was das Thema Pädophilie und sexueller Kindesmissbrauch betraf. Der «Skandal» wurde gesucht und mit jeder journalistischen Finte ausgeschlachtet. Auf der Strecke blieben nicht nur die Betroffenen (Täter wie Opfer), die sich gegen die Medienwalze nicht wehren konnten, es wurde zudem ein Druck auf Justiz, Forschung und Wissenschaft erzeugt, bei der jeder kritische Einwand zur Skandalisierung als «pädophilenfreundlich» und «verharmlosend» betitelt und damit unglaubwürdig gemacht wurde. Eine Folge der undifferenzierten Berichterstattung in den Medien ist eine offensichtliche Schieflage in der Rechtsprechung. An dieser Stelle machen wir auf Medienberichte aufmerksam, die sorgfältig mit dem Thema Pädophilie und sexueller Missbrauch umgehen und damit mithelfen die angesprochenen Themen genauer zu beleuchten anstatt sie der Skandalpresse und ihrer voyeuristischen Leserschaft zu überlassen.
(Weltwoche Nr. 39 2007)
Autor: Peter Holenstein
Sachliche, vollständige und präziese Zusammentragung aller bekannten Fakten zum Fall eines Mordes an einem kleinen Mädchen der im Sommer 2007 die Schweiz wochenlang beschäftigte. Holenstein's Text besticht, im Unterschied zu allen anderen Texten zu diesem Fall, durch das absolute Fehlen jeder Spekulation.
(dradio.de 15.09.2007)
Autor: Hajo Schumacher
Vom Verlust der journalistischen Distanz. Eine Abrechnung mit dem Skandaljournalismus zum Fall Maddie McCann von Hajo Schumacher.
(Beobachter Nr. 9 2007)
Autoren: Daniel Benz, Dominique Strebel
Die Debatte um Kindsmissbrauch und Pädophilie hat Väter im Umgang mit ihren Kindern verunsichert. Wo kippt erlaubtes Kuscheln in illegitime körperliche Nähe?
(taz Magazin Nr. 8192 vom 3.2.2007)
Autorin: Cornelia Gellrich
«Um die Kindheit zu schützen, muss die Gesellschaft endlich umdenken. Das politische und finanzielle Engagement darf sich nicht allein auf die Bestrafung von Tätern reduzieren. Es muss vorgesorgt werden. Der Unterschied zwischen Kinderschändern und Pädophilen muss deutlich gemacht werden.»
(DUMMY. GESELLSCHAFTSMAGAZIN 01/06)
Autor: Oliver Gehrs
Die Geschichte von “Zeig mal!” zeigt, wie sich die Gesellschaft auf den Weg zurück in die Verklemmung machte - Biografie eines Aufklärungs-Buchs.
SEXUALITÄT : «Es ist einfach Schicksal» (Deutsche Version ist nur in der Printausgabe oder gegen eine Gebühr von 3,40 Euro online erhältlich)
(Der Spiegel 40/06) Autor: Bruno Schrep
«Bilder mit sexuellen Phantasien überschwemmen zwanghaft sein Hirn: Ralf P. ist pädophil, kämpft gegen seine verhängnisvolle Neigung. Für Männer wie ihn gibt es jetzt Hilfe.»
Ein weiterer Artikel über das Projekt «Kein Täter werden» der Charité Berlin. Mehr über das Projekt der Charité finden Sie hier
Der Artikel ist in Englisch kostenlos:
THERAPY FOR PEDOPHILIA «I Hate My Desires - They Make Me Sick»
(Spiegel Online International 06.10.2006)
Ralf P. is plagued by sexual fantasies of the kind he would rather not have -- he's pedophile and struggling to resist his own impulses. Berlin's Charité hospital now offers a new program combining counseling and hormone therapy for men in his situation.
Einmal drin, für immer drin
(Beobachter 20/06) Autor: Dominique Strebel
Das Volk und die Medien kennen keine Gnade: Unter dem Druck der öffentlichen Meinung werden Verwahrte bis ans Lebensende weggesperrt - selbst wenn sie längst keine Gefahr mehr für die Gesellschaft sind.
Reaktionen aus dem Volk
Der Zweifelsfall
(Weltwoche 27/06) Autor: Peter Holenstein
Er war eine Gefahr für Kinder – ist er es noch? Seit 14 Jahren sitzt Peter Kunz, heute 70, für Sexualdelikte, die nach wenigen Monaten gebüsst gewesen wären. Doch Psychiater sind sich uneins, ob er therapierbar ist. Und deshalb bleibt er in Verwahrung. Ist das Recht?
Kommentar ITP
Der nicht gelebte Sex
(Neon 06/06) Autor: Vera Schroeder
Marco fühlt sich zu Kindern hingezogen - mehr als im lieb ist. Sex mit Kindern verurteilt er strikt. Aber kann man seinem Umfeld offen gestehen, dass man pädophil ist?
Kommentar ITP
Streicheleinheiten sind gestrichen
(Weltwoche 17/06) Autor: Marianne Fehr
Die Zahl der verurteilten Kinderschänder ist seit Jahren konstant, die Beschuldigungen wegen sexueller Übergriffe aber nehmen zu. Deshalb wagen Lehrer kaum noch, Schülern nahe zu kommen. Und selbst Väter schrecken davor zurück, die eigene Tochter zu trösten.
Kindesmissbrauch - Ein schrecklicher Verdacht
(Beobachter 01/06) Autoren: Ueli Zindel und Urs von Tobel
So wichtig es ist, bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch von Kindern etwas zu unternehmen, so fatal kann das enden - für Beschuldigte ebenso wie für die Person, die ihre Vermutung äussert. Zwei Fallbeispiele.
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