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Aktuelle Beiträge / Archiv / Sexueller Missbrauch

Aus Angst vor pädophilen Lehrern soll Shakespeare umgeschrieben werden

Kussverbot für Romeo und Julia an britschen Schulbühnen?

London (dpa) - Die Kussszene aus «Romeo und Julia» könnte auf den Bühnen der britischen Schultheater bald der Vergangenheit angehören. Nach einer neuen Richtlinie sollen sich Schulkinder künftig nicht mehr auf den Mund küssen dürfen. Stattdessen soll es bei einer Umarmung oder bei einem Wangenkuss bleiben, wie die Tageszeitung «The Times» berichtete. Begründet wird das Vorhaben damit, dass Kinder besser vor sexuellen Übergriffen geschützt werden müssten. Deshalb sollten Liebesszenen, in denen es zu «intimen Körperkontakten» kommt, gekürzt oder «angepasst» werden, heißt es in der Empfehlung. Falls die Richtlinie umgesetzt wird, müssten auch andere Schultheater-Klassiker wie «Der Widerspenstigen Zähmung», die «West Side Story» oder «Grease» nachbearbeitet werden. Die Empfehlung wurde von den Behörden in Wales ausgearbeitet und soll jetzt in ganz Großbritannien geprüft werden. In der britischen Theaterszene stieß das Vorhaben auf Kritik. Der künstlerische Leiter des Shakespeare-Theaters in London, Dominic Dromgoole, sagte: «Hier werden Kinder vor etwas geschützt, vor dem sie nicht geschützt werden müssen. Je mehr sie über Liebe und Leidenschaft wissen, desto besser.»

Quelle: Schwabmuenchner-Allgemeine 17.02.2006

An britischen Schulen kein Kuss mehr für Romeo

Auf den Theaterbühnen der britischen Oberschulen könnte es bald keuscher zugehen als am Hof der früheren Königin Viktoria: Nach neuen Richtlinien zum Schutz der Schüler vor Missbrauch ist ein Kuss auf die Wange das Höchste an gerade noch erlaubten Gefühlsäußerungen. Wie die Londoner Tageszeitung «Times» in ihrer Erziehungsbeilage berichtet, fordert die Richtlinie zudem alle Lehrer auf, Kraftausdrücke in Stücken zu entschärfen, die sie mit ihren Schülern einstudieren wollen. Hintergrund der neuen Richtlinie war ein Skandal an einer Oberschule in Wales, bei dem ein Lehrer bewusst Theaterstücke aussuchte, bei denen er seine pädophilen Neigungen ausleben konnte. Die neue Richtlinie stößt jedoch auf wenig Gegenliebe. Die Vertreterin des zuständigen Lehrerverbands, Margaret Higgins, schüttelte verständnislos den Kopf: «Ich kann doch nicht einfach Kuss-Szenen wie bei 'Romeo und Julia' weglassen.»

Quelle: gmx.net 17.02.2006

Kommentar ITP:

Wieder ein Artikel der Erstaunen und Unverständnis auslöst. Noch sind solche absurden Massnahmen in Deutschland und der Schweiz undenkbar. Man darf aber gespannt sein, ob wir nicht auch bald eine ähnliche Diskussion führen. Welche andere Kunstwerke werden wohl noch ins Visier von übereifrigen «Kinderschützer» geraten? Oder gibt es bald eine Diskussion darüber, ob sich Jugendliche in der Öffentlichkeit noch küssen dürfen? Noch liest sich diese Meldung wie ein schlechter Witz, aber das dachten wir schon einmal bei einer ähnlichen Meldung.

Weiterführende Links:

Link Weihnachtsmänner gelten heute als potentielle Sexualstraftäter

Noch im Jahr 2003 belächelte Nachricht aus Neuseeland, im Jahr 2005 selbst in der Schweiz Realität. Kinder dürfen nicht mehr auf den Schoss des Weihnachtsmanns - Es könnte sonst zu Pädophilie-Vorwürfen kommen.

Link «Oh unschuldige Nacktheit!»

Nicht alle Länder der Erde sind von der Missbrauchshysterie in gleichem Masse infiziert. Ein Leser aus Teneriffa berichtet.

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In der neuen Rubrik Definitionen versuchen wir die verschiedenen Begriffe zum Thema Pädophilie klarer zu bestimmen und voneinender abzugrenzen.
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Eine Exklusiv-Story bei der BILD-Zeitung und die wahre Geschichte dahinter. Eine Dokumentation wie gerade in Boulevardmedien mit dem Thema "Kindesmissbrauch" wissentlich und mit Kalkül ein Klima von Angst und Wut erzeugt wird.
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