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Wortmeldungen | |
Die Boulvardblätter «Sonntagsblick» und «Blick» ereifern sich in ihren Ausgaben vom 11. und 12. Juni 2006, dass ein bekannter Schweizer Künstler (Jörg Schneider) auf seiner Tournee einen Mann beschäftigt, der wegen sexuellem Kindesmissbrauchs beschuldigt wird. Gemäss den Redaktoren der beiden Ringier-Blätter sei dies ein Skandal, da der Künstler ausgerechnet für Jörg Schneider arbeite, der mit der Figur «Kasperli» viele Kinder glücklich gemacht habe.
Der Beschuldigte arbeitet auf der Tournee von Jörg Schneider als Beleuchter.
Es stellen sich angesichts dieser Ausgangslage folgende Fragen, die ITP dem Chefredaktor vom «Blick» Werner de Schepper per Mail übermittelt hat:
Zum Anlass dieser Mail ergab sich die Möglichkeit eine längst überfällige Frage an den «Blick» gleich anzuhängen:
Für die Blick-Redaktion ist jeder der sexuellen Kindesmissbrauch begeht, beziehungsweise Kinderpornografie konsumiert «pädophil». Damit ignoriert Ihre Redaktion konsequent die wissenschaftlichen Forschungergebnisse der letzten 10 Jahre, wonach ca. 80% des sexuellen Kindesmissbrauchs nicht durch pädophile Menschen begangen werden. Bei Kinderpornografie sind keine genauen Zahlen bekannt, jedoch dürften sie im ähnlichen Rahmen liegen. Trotzdem verwendet gerade der «Blick» auffallend oft in falscher Weise den Begriff Pädophilie.
3. Warum ignoriert der «Blick» diese Aspekte?
Weder Herr Schepper noch sonst ein Mitglied der Blick-Redaktion war anscheinend in der Lage diese Fragen zu beantworten. Wir hätten die Antwort ansonsten gerne an dieser Stelle veröffentlicht.
© ITP-pe 2006
Weiterführende Links:
Anhand eines Beitrags des Reporters Viktor Dammann kann man erkennen, wie gewisse Medienschaffende ihre Macht für ihre persönlichen Perversionen und Gefühle gegenüber wehrlosen Personen missbrauchen.
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