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Dipl.-Psych. M. Griesemer.
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Kurzbeschreibung:
Wie leicht sich die Justiz irrt - und wie schwer es ist, seine eigene Unschuld zu beweisen, wenn die Richter nicht an sie glauben.
Eine junge Frau beschuldigt Vater und Onkel, sie vergewaltigt zu haben. Ein Landgericht schickt die Männer für viele Jahre ins Gefängnis - zu Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat. Ein haarsträubendes Lehrstück über Richter, die im blinden Glauben an die Behauptungen eines »Opfers« die Fakten verkennen.
Sabine Rückert erzählt eine unglaubliche und doch wahre Geschichte: die des ersten Justizirrtums in Deutschland, der aufgrund journalistischer Nachforschungen aufgedeckt wurde. In den Jahren 2001/2002 recherchiert die Gerichtsreporterin der Zeit die Fälle nach und erkennt: Die Frau lügt. Ein Rechtsanwalt nimmt sich der unschuldig Verurteilten an und erwirkt nach langem Kampf gegen die Strafjustiz den Freispruch - da haben die beiden Männer ihre Haftstrafen schon abgesessen und stehen vor dem Ruin. Nun will der Anwalt die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Ein Einzelfall? Wohl eher ein ganz normaler Justizirrtum.
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Zur Autorin:
Sabine Rückert gehört seit 1992 zur ZEIT-Redaktion. Erst als Redakteurin im Dossier, seit 2001 als ressortunabhängige Gerichts- und Kriminalreporterin. Mit ihren Reportagen und Porträts gewann sie einige Journalistenpreise unter anderem den Theoder-Wolff-Preis und einen Joseph-Roth-Preis. Bekannt wurde Sabine Rückert auch durch ihr kriminalistisches Sachbuch "Tote haben keine Lobby" (Hoffmann und Campe), das sich mit der Dunkelziffer nicht-entdeckter Tötungsdelikte in Deutschland befasst. Das Abc des Journalismus lernte sie bei der BILD-Zeitung und bei der Tageszeitung (taz).
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