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Dipl.-Psych. Michael Griesemer

Nautilus-Studie zur psychosexuellen Kindesentwicklung

Teilfragestellung I: Nichtpädophile vs. Pädophile

2. Methoden

2.2 Statistische Verfahren

Nach Prüfung von EA1 und PA1 auf Normalverteilung (Chi2-test, alpha=5 %) und Homogenität der Varianzen (F-test, alpha=5%) mit entsprechender Zuteilung zu den jeweiligen inferenzstatistischen Verfahren wurde auf beiden Variablen der Gruppenvergleich durchgeführt: Im Fall EA1 mit dem t-test für unabhängige Stichproben, bei PA1 mit dem Chi2-Test (alpha jeweils auf 5 %-Niveau). Während für EA1 die Normalverteiltheitshypothese beibehalten werden konnte, hatte sich bei PA1 Linksschiefe ergeben, vor wie auch nach Eliminierung der Ausreißer (inkl. Kindheitsreporte, die mit erwachsenen Personen als allererste Personen körperlicher Anziehungsempfindungen begonnen hatten). Um mit den gemessenen Kontrollvariablen möglichst sicherzustellen, dass Unterschiede später auch zweifelsfrei als sexuell bedeutsam interpretiert werden können, wurden die Stichproben für den Gruppenvergleich in EA1 und PA1 um solche Probanden reduziert, bei denen Onset S (Auftretensalter der ersten sexuellen Aktivationen) nicht bei EA1 bereits festzustellen oder damit identisch war. Auf diese Weise reduzierte sich unsere Gesamtstichprobe um ca. 40 % auf n=55 Pädophile und n=20 Nicht-Pädophile. Aufgrund der Normalverteiltheit von EA1 bei Linksschiefe von PA1, wurden signifikante Unterschiede in EA1 per arithmetischem Mittel, in PA1 gemäß Methodenlehre per Median geprüft.

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