Suche auf ITP

Google Custom Search

ITP Themen

Start Start

Einstieg Einstieg / Sitemap

Beratung Beratungsangebot

Aktuelle Beiträge Definitionen

Aktuelle Beiträge Aktuelle Beiträge

Archiv Archiv

Interviews Interviews

Wissenschaft Wissenschaft

Justiz Justiz

Literatur Literatur und Filme

Wortmeldungen Wortmeldungen

France Articles en français

English Article in English

ITP Intern

Impressum Impressum

Kontakt Kontakt

Meinung Ihre Meinung

Mitarbeit Mitarbeit bei ITP

Unterstützung ITP unterstützen

Benachrichtigungs-Mail ITP Newsletter

ITP Spezial

Dipl.-Psych. M. Griesemer.
Sammlung aller Arbeiten
weiter

ITP Empfehlung

Kinderpornographie und Internet

Korinna Kuhnen

Kinder-pornographie und Internet

Beschreibung

ITP Verweise

DGFS

WHK / Gigi

DGSS

MAHMic

GSW

 

Hinweise zu ITP-arcados

Die Texte auf ITP-arcados stammen von verschiedenen Autoren mit teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Pädophilie.

ITP-arcados verfolgt keine politischen Ziele. Vielmehr geht es darum mündigen Menschen neben den Mainstreammedien eine unabhängige und objektive Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.

Das Copyright und die Verantwortlichkeit für jeden Text bleibt beim jeweiligen Autor.

Spenden

Mit Spenden an ITP-arcados helfen Sie mit die Beratungsstelle und diese Seiten zu finanzieren. Auch kleine Beiträge werden dankbar angenommen.

Grafikcounter kostenlose counter
Zurück
Seite 8 von 13
Seite drucken

Dipl.-Psych. Michael Griesemer

Nautilus-Studie zur psychosexuellen Kindesentwicklung

Teilfragestellung I: Nichtpädophile vs. Pädophile

3. Ergebnisse

3.1 Eigenes Alter (EA1)

Die arithmetischen Mittelwerte betrugen 8.4 Jahre (Pädophile; s=2.9) und 9,0 Jahre (Nicht-Pädophile, s=3.1), in beiden Gruppen jeweils mit einer range vom 3. bzw. 4. Lebensjahr zum einen Extrem hin, und bis 16. Lebensjahr zum anderen. Der geringfügige Unterschied bei den beiden Mittelwerten erwies sich dabei als nicht signifikant (t-test für unabhängige Stichproben, p=0,05). Insgesamt 18 % (hier Männer mit Frauen zusammengenommen) berichteten dabei in dieser Studie ihre ersten PAs im Alter zwischen 3. und 6. Lebensjahr. Oft in diesen Reporten, machten die betreffenden Personen in freien Beantwortungsrubriken dabei Bemerkungen, die wahlweise noch immer anhaltendes Erstaunen seither oder aber aktuelle Verwirrung beim Ausfüllen offenbaren darüber, dass sexuelle Erregungen derart früh bei ihnen datierten.

3.2 Personenalter (PA1)

Die Medianwerte (unreduzierte Stichprobe) betrugen 9 Jahre (Personenalter bei den Pädophilen; s = 7.5) und.12 Jahre (Personenalter bei den Nicht-Pädophilen; s = 5.2). Deskriptiv war dabei bemerkenswert, dass der Modalscore (=häufigster Fall) dabei extrem unterschiedlich war: Bei den Pädophilen war es das Personenalter von 6 Jahren, in der Kontrollgruppe von 12 Jahren. (Selbst bei ggf. insignifikantem Ergebnis auf Medianebene müsste man sich angesichts dieser enormen Differenz dabei vor Augen halten, was eine Differenz bei 2 Kindern zwischen 6 – 11 körperlich-optisch eigentlich bedeutet, wenn eines dabei auch nur 2 Jahre jünger ist, vom Reifungsphänotyp her). In der reduzierten Stichprobe war ein Median von 9.1 Jahren festzustellen bei den Pädophilen (s=3.17), und von 11.8 Jahren bei den Nicht-Pädophilen (s=3.4). In diesem eindeutiger sexuell zu interpretierenden Stichprobenvergleich der reduzierten Gruppen (Erklärung s.o.) betrug der Modalwert 11 (Pädophile) vs. 14 (Nicht-Pädophile). Mit Blick auf die zentrale Hypothese (Abschnitt 1) ist dabei zu vermerken, dass meist 9-11 - Jährige bei Pädophilen erwartungsgemäß den präpubertären visuellen Phänotyp repräsentieren, während 14-Jährige bei den später Nicht-Pädophilen definitiv im Spektrum der veränderten Physis Jahre nach Eintritt in die Pubertät liegt. Der betreffende Altersunterschied im Alter der ersten Person von über 2 Jahren in Richtung der untersuchten Hypothese erwies sich bereits im Vergleich der beiden Mediane dabei als statistisch signifikant (Chi2-Test, p=0,05). Auch eine matched sample - Prozedur mit jeweils 5 statistischen “Zwillingen” aus Probanden, die zu finden waren mit in etwa gleichem EA1 als Parallelisierungsvariable (+/- 0,5) änderte nichts am Unterschiedsbefund. Abb. 1 zeigt den gefundenen Unterschied zur “allerersten Person” lt. Instruktion, zusammen mit den auf darauf folgenden EA/PA 2-5 in Überschau (Je zwei benachbarte Senkrechten zeigen die Verhältnisse pro 1 der 5 EA/PA-Vergleiche über Kindheit und Pubertät).

3.3 Ausreißeranalyse

Unabhängig vom vorangegangenen Gruppenvergleich mit Kindern als berichtete Personen („children with children“, CHIwCHI) entspricht jenem Ergebnis inhaltlich ein entsprechender Unterschied hinsichtlich Probanden, die stattdessen erwachsene Personen als Erstpersonen körperlicher Spontananziehung berichtet hatten („children with adults“, CHIwAD; Nota: es ging um rein sensorische Spontanwahrnehmungen bei Kindern, und sexuelle Missbrauchsfälle -auch unter Einbezug diesbezüglich unspezifizierter reeller Sexualinteraktionen- wurden dabei vorsichtshalber ausgeschlossen): Wir verglichen jene Probanden, die Erwachsene berichtetet hatten (CHIwAD = 12 %) mit Probanden, bei denen Kinder die ersten körperlichen Anziehungsgefühle in der Kindheit ausgelöst hatten (CHIwCHI = rund 80 %; vgl. Abb. 2). Die Differenz mit CHIwAD von 12 % zu 100 % ergibt sich, weil Jugendliche als erste Personen für diesen Vergleich ausgeschlossen wurden). Dabei stellte sich heraus, dass nahezu alle Probanden mit ersten Reaktionen in der Kindheit auf Erwachsene Nichtpädophile waren (28.6 % vs. 4.9 %). Alle diese pädophilen Personen waren Pädophile mit Nebenorientierung auf Erwachsene; kein einziger also war ein Pädophiler ausschließlichen Typs.

Abb. 2 zeigt die Gegenüberstellung der 3 relevanten Gruppen als Entwicklungsverlauf, zusammen mit den Onset- und Kontrollvariablen “Erste Verliebtheit” (V), Erstauftreten sexueller Aktivationen (S) und Pubertätseintritt (P). Die Gegenüberstellung in Abb. 2 legt nahe, dass, ob die erste Person ein adulter Phänotyp oder ein Kind war, eine gewisse Prognose erlaubt, ob oder ob nicht (bzw. wie schnell) die betreffenden Probanden eine sexuelle Reaktivität auf Erwachsene erwerben: Konsequent alle späteren Personen waren in der Gruppe CHIwAD älter.

« zurück | Inhalt | weiter »

Aktuell auf ITP

- 24.08.2008

Mehr Zeit für Anzeige gegen Pädophile

- 24.08.2008

Südafrika - Küssen für unter 16-Jährige verboten

- 24.08.2008

Bundesgericht bestätigt Freispruch für Pädophilen

- 30.05.2008

Durch Computerprogramm Hafturlaub gestrichen - Bundesgericht heisst Beschwerde gut

Neuste Beiträge auf ITP

Pädagogin berichtet über kindliche Sexualität und rät Kinder bei Entdeckungen nicht zu behindern. Rechtspopulisten sind zutiefst geschockt.
weiter
Ergänzungen und Hinweise zu einem Bericht im Magazin «DATUM». Dem neuen Magazin für den "anspruchsvollen Leser".
weiter
In der neuen Rubrik Definitionen versuchen wir die verschiedenen Begriffe zum Thema Pädophilie klarer zu bestimmen und voneinender abzugrenzen.
weiter
Endlich erkennt man auch in der Schweiz, dass aktive Prävention im Vergleich zur juristischen Aufarbeitung die effektivere Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch ist.
[Achtung: Fehlinformation durch diverse Schweizer Medien.]
weiter
Das mysteriöse Verschwinden eines drei Jahre alten Mädchens. Die Eltern setzen voll auf die Medien. Bei allem Mitgefühl und Verständnis eine äusserst gefährliche Strategie.
weiter
Chronik der Schlagzeilen
Kindergärterinnen entführen Kinder, damit diese von Männern in Teufelkostümen vergewaltigt werden können. Gefilmt wurde dann auch noch. Die Filme wurden anschliessend im Internet verkauft. Oder war alles gar nicht so?
weiter
Ein Missbrauchsprozess in Österreich gibt zu denken. Eine 42-jährige Frau wird wegen schwerem sexuellen Missbrauch verurteilt. Statt die offensive Annährungsversuche eines 12-jährigen Knaben mit physischer Gewalt Einhalt zu gebieten, hatte sie Sex mit ihm.
weiter
Eine Exklusiv-Story bei der BILD-Zeitung und die wahre Geschichte dahinter. Eine Dokumentation wie gerade in Boulevardmedien mit dem Thema "Kindesmissbrauch" wissentlich und mit Kalkül ein Klima von Angst und Wut erzeugt wird.
weiter