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Dipl.-Psych. Michael Griesemer

Nautilus-Studie zur psychosexuellen Kindesentwicklung

Teilfragestellung I: Nichtpädophile vs. Pädophile

4. Schlußfolgerungen

Zumal der angedeutete Mittelwertsunterschied in den Rohdaten hinsichtlich EA1 statistisch nicht bedeutsam war um als alternative Erklärungsbasis für den signifikanten Altersunterschied auf PA1 zu taugen, wird aus den Ergebnissen folgender Schluss gezogen: Mit ca. selbem Auftretensalter der ersten körperlichen Anziehungen bei später pädophilen und bei später nicht-pädophilen Jungen (um das 8./9. Lebensjahr im Schnitt) unterscheiden sich die später pädophilen Kinder von den später nicht-pädophilen Kindern darin, dass bereits in diesem frühen Alter die Objekte erster Anziehung beträchtlich jünger sind, im Schnitt um 2-3 Jahre.

Unter Einbezug auch der Modalwerte, welche diesen statistischen Unterschied generieren (6/11 bei Pädophilen vs. 12/14 bei Nicht-Pädophilen), sowie dass rund 1/3 der Nichtpädophilen Erwachsene als Auslöser berichtet hatten gegenüber knapp 5 % der nicht-ausschließlichen Pädophilen (ausschließliche Pädophile: 0 %) wurde die Untersuchungshypothese bestätigt (vgl.. Abschnitt 1): Dass die ersten Auslöser der ersten erotischen Anziehungserlebnisse bei Pädophilen solche mit präpubertärem Erscheinungsbild sind, während die betreffenden Geschlechtsphänotypen bei Nichtpädophilen bereits ältere Reifungsgrade um die Pubertät und Jugendliche nach der Pubertät sind, welche erscheinungsbildlich dem Erwachsenen näher stehen (teils sogar zu diesem frühen Zeitpunkt bereits erwachsene Personen sind).

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