Michael Griesemer
Der Text steht – trotz aller Kirchenkritik darin – jedem zur Verfügung, der im kirchlichen Bereich mit dem Titelthema befasst ist. Spezielle Einblicke werden vermittelt, um das Risiko von Schädigungen bei Kindern durch seelsorgerische Arbeit gering zu halten – wenn nicht, ihnen gar zuvor zu kommen (insb. S.16 & Kap. 5).
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Mit Blick auf die Täter wird im Text zu thematisieren sein, was sich beim Umgang mit den betreffenden Geistlichen als „christlich“ versteht – und was hingegen nicht. Auch, wenn man sich wohl bei allen beteiligten Lagern gleichzeitig unbeliebt machen muss zur Wiederherstellung des Wirklichkeitssinnes So hoffe ich doch, dafür mit allerhand interessanten Informationen zu entschädigen.
INHALT Seite
1. Einführung 1
2. Vom Mythos der Ignoranz 4
3. Pädophile Priester in kirchlichen Einrichtungen 8
4. Spezifika bei Opfern in kirchlichen Einrichtungen 15
5. Forschungsdaten: Zur Situation von Kindern im Strafprozess 19
6. Kirchenhistorie des Umgangs mit sexuell devianten Kindern 26
7.Was sich aus den Kinderhexereiprozessen lernt 29
8. Zur ungeahnten Rolle des Protestantismus 37
9. Wo der Teufel steckt 49
Literatur
Anhang: Vom Bürger und vom Hexenbrennen